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TVS1-Revanche geglückt

am . Veröffentlicht in Feldsaison 2017

Am vergangenen Wochenende startete offiziell die Rückrunde mit dem Derby der beiden Stammheimer Männerteams in der 2. Bundesliga. Während sich im Hinspiel der TVS2 mit 3:2 Sätzen durchsetzen konnte, entschied der TVS1 das Rückspiel mit 3:1 für sich.

 Die Spiele mit dem größten Motivationsfaktor für einen guten Teil der Spieler sind in dieser Saison ohne Frage die beiden Derbys gegen die Vereinskollegen. Im Hinspiel hatte der TVS2 knapp die Nase vorn gehabt, musste nun aber bei 0:2 Satzrückstand gegen die Kollegen schnell den Traum eines weiteren Saisonsieges begraben. In einem mäßigen Spiel beider Teams zeigte sich besonders Angreifer Ueli Reißner als durchschlagskräftiger als seine Gegenüber und führte sein Team dank zahlreicher Angabenpunkte zu einer 2:0 Satzführung. Ein Aufbäumen des Teams um Kapitän Timo Heyenga brachte den Satzanschluss, doch hauchdünn setzte sich TVS1 mit 12:10 im vierten Satz durch.

Ob nun der TVS1 mit einem Satzverhältnis von 5:4 als Gesamtsieger aus dem Derby hervorgeht, oder TVS2 mit der aktuell besseren Platzierung in der Tabelle die Nase vorn haben darf, wurde im Kreis der Spieler im Anschluss an das Spiel noch fleißig diskutiert – Ausgang unbekannt.

Viel wichtiger allerdings als diese Diskussion waren die weiteren Spiele des Wochenendes: Die weiteren Samstagspartien gegen Grafenau wären im Derbyrummel beinahe zur Nebensache verkommen, hätte TVS1 nicht gepatzt. „Wir haben zu hoch gepokert, im Nachhinein sich die falsche Entscheidung“, nahm Teammanager Alwin Oberkersch einen Teil der Schuld auf sich. In Anbetracht der Temperaturen und des anstehenden Doppelspieltags blieb Ueli Reißner zur Schonung auf der Bank und Eric Rhein, der mit viel Selbstvertrauen vom Major-Turnier in Berlin zurückgekommen war, durfte das Team als Hauptangreifer führen. Ein Plan, der leider an der Umsetzung scheiterte, denn in neuer Besetzung verlor man Durchgang Nummer eins klar mit 7:11 und konnte auch im zweiten Durchgang zu wenig Chancen nutzen, um den Gast in die Schranken zu verweisen. Bei 5:6 Rückstand zog Stammheim die Notbremse und brachte Reißner für Rhein in die Partie. Doch den nun bereits im Galopp spielenden Gegner, konnte Stammheim nicht mehr einfangen. Grafenau das durch den schwachen Start Stammheims regelrecht aufgebaut wurde und ein Stammheimer Team das nicht die mentale Stärke zeigte, um die Kontrolle über das Spiel wieder zu gewinnen, waren die Zutaten zu einem Spiel das aus Stammheimer Sicht mit 1:3 verloren ging.

Gewarnt vom Ergebnis der Kollegen wusste TVS2 die Partie ernst zu nehmen und sicherte sich den ersten Satz psychologisch wichtig mit 13:11. Trotz des Satzausgleiches im zweiten Durchgang wusste sich TVS2 am Ende durchzusetzen und gewann mit 3:1 Sätzen die Partie.

Am Sonntag ging es dann für den TVS1 in Calw weiter. Mit dem Gastgeber und Erstligaabsteiger TV Segnitz hatte man zwei schwere Brocken auf dem Papier, außerdem waren beide Partien der nach hinten gerutschte Abschluss der Hinrunde.

Im Auftaktspiel gegen Calw um den schweizer Nationalangreifer Raphael Schlattinger musste Stammheim die höhere Klasse des Gegners anerkennen. Beim 0:3 bekam Stammheim kaum ein Bein auf den Boden und musste sich deutlich geschlagen geben.

Mit einem mentalen Push versehen startete Stammheim in die zweite Partie und zeigte sich von Beginn an fokussiert und leistungsbereit. Dem härtesten Konkurrenten der letzten beiden Feldsaisons kaufte Stammheim schnell den Schneid ab und legte so den Grundstein für einen klaren 3:0 Erfolg. „Gerade einmal 10 gegnerische Punkte im gesamten Spiel, das spricht für sich und für eine sehr gute Leistung von uns“, lobte Trainer Jogi Bork nach dem zweiten Spiel.
Bereits nächste Woche geht es für beide Teams weiter. TVS2 reist nach Unterhaugstett, wo man neben dem Heimteam auch auf den TV Segnitz trifft. Der TVS1 blickt einem Doppelspieltag im .wtv-Stadion entgegen. Am Samstag gastieren Augsburg und Veitsbronn, am Sonntag geht es bereits in die Rückspiele gegen Calw und Segnitz.

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