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Spätstart kostet mögliche Punkte

am . Veröffentlicht in Hallensaison 2017/18

Zu spät aufgewacht ist der TV Stammheim in Hohenklingen und verpasste somit einen möglichen Sieg.

0:3 (7:11, 4:11, 7:11) hieß das deutliche Resultat, mit dem sich Stammheim und Hohenklingen am Samstag in die erste Satzpause verabschiedeten.

Doch während sich die Heimfans beim gemütlichen Pausenbier bereits auf einen klaren Sieg ihres Teams einstellten, fand Stammheim doch noch zum notwendigen Kampfmodus, wie Spielertrainer Alwin Oberkersch berichtet: "Ich hatte mein Team bereits vor Spielbeginn darauf eingestellt, dass wir defensiv fighten müssen, um gegen die starken Angaben von Michael Krauß zu bestehen. Leider haben wir das erst ab Satz Nummer vier und einer deutlichen Erinnerung in der Satzpause umgesetzt."

Wie ausgewechselt kam Stammheim aus der Kabine und leistete nun entschlossen Widerstand gegen den souverän aufspielenden Linkshänder des Heimteams. Durch den nun couragierten Auftritt verdiente sich der TVS auch das nötige Glück des Tüchtigen, um drei Satzbälle abzuwehren und durch einen 14:12 Satzgewinn auf 1:3 zu verkürzen.

Durch dieses "Break" war die Marschroute für die folgenden Sätze vorgegeben: Stammheim hielt nun kampfstark dagegen, gewann auch die folgenden beiden Sätze knapp (13:11, 11:9) und stellt zur zweiten Satzpause den 3:3 Ausgleich her.

Nicht zuletzt der heute bärenstarke Heimangreifer Michael Krauß gab letztlich den Ausschlag zugunsten des Heimteams, das die folgenden Sätze sieben und acht mit 7:11 und 9:11 gewann und sich somit doch noch die Punkte sicherte.

"Wenn wir nicht erst im vierten Satz den Kampf annehmen, wäre hier vielleicht auch mehr möglich gewesen", blickt Oberkersch auf die Partie zurück. "Aber die 0:3 Hypothek war am Ende zu groß, daher hat Hohenklingen verdient gewonnen."

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