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Mit dem Glück des Tüchtigen

am . Veröffentlicht in Feldsaison 2018

Mit zwei Siegen sind die Männer in die Saison 2018 der 2. Bundesliga Süd gestartet.

In jedem Spiel als Sieger vom Feld zu gehen - egal wie schwer es auch sei, hatten die Männer des TVS als Saisonziel ausgerufen. Wie viel Wahrheit in dieser Zielsetzung bereits am ersten Spieltag stecken sollte, war hingegen kaum zu erahnen.

Im ersten Spiel traf der TVS auf Waldrennach, das sein Auftaktspiel gegen Gastgeber Segnitz klar mit 3:0 gewonnen hatte. Von Anfang an entwickelte sich ein gutes Spiel zwischen zwei Teams auf Augenhöhe, mit dem besseren Ende für Waldrennach im ersten Satz. Auf das 8:11 ließ Stammheim aber eine Steigerung folgen, gewann Satz zwei knapp mit 12:10 und Satz drei klar mit 11:6. Erneut konnte Waldrennach, das von seinem breiten Kader Gebrauch machte und mit Markus Kraut einen neuen Angreifer brachte, aber zurückschlagen und glich durch einen 8:11 Satzerfolg wieder aus. Im Entscheidungssatz wogte das Spiel weiterhin hin und her, und während sicher beide Teams einen Sieg verdient gehabt hätten, konnte Stammheim in einer hektischen und emotionalen Schlussphase besser die Nerven behalten. Mit 11:8 verbuchte der TVS den fünften Satz und somit den 3:2 Spielerfolg.

"Wir hatten Waldrennachs Angaben das ganze Spiel hindurch hervorragend im Griff und standen sehr kompakt", blickt Spielertrainer Alwin Oberkersch zufrieden zurück. "Dennoch hätten wir das Spiel auch verlieren können. Letztlich hatten wir auch das nötige Spielglück in den entscheidenden Phasen, wir haben es aber auch durch unseren unbedingten Siegeswille erzwungen."

In die zweite Partie gegen den TV Segnitz startete Stammheim dann sehr konzentriert und sicherte sich die ersten beiden Durchgänge klar mit 11:6 und 11:7. Aufgrund einer Verletzung musste Stammheim bereits kurz vor Satzende allerdings auswechseln und sein Team umbauen. Ueli Reißner, der nach seiner langen Verletzungspause erst wenige Einheiten wieder mit der Mannschft absolvieren konnte, kam überraschend zu seinem Comeback. "Das war sicher nicht geplant, Ueli war wirklich nur für den Notfall im Kader, und eben dieser ist eingetreten", erklärt Kapitän Timo Heyenga.

Verbunden mit einer Systemumstellung bedingt durch die Auswechslung verlor Stammheim ein wenig den Faden und musste den dritten Satz mit 11:13 den Gästen überlassen. Als auch im vierten Satz der Sieg in Gefahr erschien, wechselte Stammheim erneut. Oberkersch kam für Reißner angeschlagen zurück in die Partie und Eric Rhein übernahm (nun wieder im U-System) die Position im Angriff neben Max Gayer. Knapp sicherte sich Segnitz auch Satz Nummer vier mit 9:11, und Stammheim versuchte es mit der allerletzten Option: Eric Rhein übernahm den Hauptangriff von Max Gayer, bei dem sich der Kräfteverschleiß über die langen Partien deutlich bemerkbar machte. Mehr und mehr übernahm Stammheim nun wieder das Ruder. Zum Seitenwechsel stand bereits eine 6:4 Führung zu Buche, bei 10:6 hatte sich Stammheim erste Matchbälle erspielt, den zweiten verwandelte Segnitz schließlich mit einem Ausball.

Spielertrainer Alwin Oberkersch fasst den Spieltag zufrieden aber auch erleichtert zusammen: "Die 4 Punkte sind sicherlich verdient: Gegen Waldrennach haben wir sehr gut gespielt, gegen Segnitz all unseren Willen und Kampfgeist in die Waagschalge geworfen. Dennoch sind sie auch ein wenig glücklich, denn bei den heutigen Spielverläufen hätten wir mit etwas Pech auch mit zwei Niederlagen nach Hause fahren können. Ein Sonderlob möchte ich heute an Eric Rhein aussprechen. Als gelernter Angreifer hat er nicht nur klaglos die Position Hinten Rechts akzeptiert, sondern sie auch 8 Sätze lang sehr solide gespielt. Und am Ende hat er uns als Hauptangreifer den zweiten Sieg gesichert, das ist eine schöne Belohnung für seine tadellose Einstellung!"

Zum Erholen bleibt den Männern nun nicht viel Zeit, denn die nächsten Partien stehen bereits kurz bevor.
Am Donnerstag startet der TVS2 in die Saison, beim Heimspieltag empfängt man ab 15.00 Uhr Neugablonz und Grafenau.
Am Samstag reist der TVS1 nach Augsburg, um sich dort mit dem Gastgeben und ebenfalls Grafenau zu messen.
Am Sonntag komplettiert der TVS2 die Wettkampfwoche mit einem weiteren Heimspieltag, zu Gast sind dann ab 15 Uhr die Topteams aus Unterhaugstett und Waldrennach.

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