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Pflicht erfüllt, Aufstiegsspiele fast sicher

am . Veröffentlicht in Hallensaison 2018/19

Mit ungefährdeten 3:0 Erfolgen haben die Bundesligamänner ihren Heimspieltag absolviert. Die Teilnahme an den Aufstiegsspielen ist damit so gut wie sicher.

Erstmals in der Saison konnte der TV Stammheim einen Spieltag mit vollem Kader von 8 Spielern angehen. Nach mehr als einjähriger Verletzungspause kam dabei Angreifer Ueli Reißner überraschend zu seinem Comeback, überhaupt gerieten die Spiele gegen harmlose Gegner zum Wechselfestival auf Stammheimer Seite.

Im ersten Spiel trat Stammheim in nomineller Bestbesetzung gegen den TSV Grafenau an. Nach einem klaren 11:4 Satzgewinn zum Auftakt, führte Stammheim auch im zweiten Satz schnell und deutlich und warf die Rotationsmaschine an. Sebastian Gayer kam zur Hälfte des Satzes für Eric Rhein. Grafenau, das sich aus der Angabe auf druckloses Anspielen von TVS-Angreifer Max Gayer beschränkte, kam dank des konsequent punktenden Christian Gayers kaum einmal in eigene Abschlusspositionen und für Stammheim war es ein Leichtes, immer wieder ruhig aufzubauen und auch die folgenden Sätze klar mit 11:5 und 11:7 zu gewinnen.

Im zweiten Spiel gegen Illertissen gab es für die Zuschauer in der Halle dann eine kleine Überraschung. Nach mehr als einjähriger Verletzungspause durfte Ueli Reißner sein Comeback geben - der Angreifer ersetzte Max Gayer auf der Vorne Links-Position. Reißner hatte im Dezember 2017 sein letztes Pflichtspiel für Stammheims Bundesligateam absolviert, bevor er sich aufgrund anhaltender Schulterprobleme einer Operation unterzogen hatte. Bereits gegen Ende der Feldsaison konnte Reißner in der zweiten Mannschaft bereits einige Einsätze sammeln, doch in der Hallenvorbereitung setzte ihn eine Zehenverletzung erneut außer Gefecht. Erst zum Trainingsauftakt 2019 war Reißner wieder zum Team zurückgekehrt.

Gegen den TSV Illertissen, der nicht mehr als eine Statistentrolle einnehmen konnte, kam Stammheim ungefährdet zu einem 11:8 Satzgewinn. In der Folge gingen zunächst Christian Gayer, danach Alwin Oberkersch und Timo Heyenga vom Feld, um dem ganzen Kader Einsatzzeiten zu ermöglichen.

Am klaren 3:0 Spielgewinn änderten die Umstellungen nichts, und Stammheim beendete den Spieltag wunschgemäß mit zwei Siegen und ohne Satzverlust.

Da zeitgleich alle drei Verfolger aus Hohenklingen (0:4 Punkte), S-Vaihingen (0:4) und Augsburg (2:2 Punkte ) patzten und Punkte ließen, konnte Stammheim seinen Vorsprung deutlich ausbauen. Lediglich der TV Augsburg wäre rechnerisch noch in der Lage, Stammheim am letzten Spieltag vom zweiten Rang zu vertreiben. Eine realistische Chance ist den Fuggerstädtern bei zwei noch ausstehenden Spielen gegen Spitzenreiter Rosenheim allerdings kaum noch einzuräumen.

In die Stammheimer Erfolgsspur fädelte am Sonntag auch der TV Stammheim 2 ein. Mit Michael Schäfer, Tobias Götz, Philip Grüninger sowie Nico Riedel-Nobre und Ueli Reißner, die beiden im Bundesligateam noch nicht festgespielt sind, trat das Team den Spieltag in Biberach an und hielt sich an den Gegnern schadlos. Bei klaren 3:0 Siegen konnten sowohl die TG Biberach als auch der VfB Friedrichshafen den TVS2 nicht ernsthaft gefährden.

Am kommenden Wochenende haben beide Stammheimer Teams spielfrei, in vierzehn Tagen steht dann der jeweils letzte Spieltag der Saison an:

In der 2. Bundesliga empfängt Stammheim am Samstag 02.02. ab 15.00 Uhr dann die Mitelfeldteams aus Stuttgart-Vaihingen und Neugablonz.
Am Sonntag 03.02. um 14.00 Uhr beendet auch das Schwabenligateam mit einem Heimspieltag die Saison. Gegner werden dann der TSV Dennach und der TV Heuchlingen sein.

Als Terminblocker sollten sich alls Stammheimer Faustballfans unbedingt schon Samstag den 23.02. rot im Kalender vermerken, denn an diesem Tag werden (nun fast sicher) die Aufsstiegsspiele zur 1. Bundesliga in Stammheim statttfinden.

Für Stammheim 1 spielten: Max Gayer, Timo Heyenga, Alwin Oberkersch, Eric Rhein, Sebastian Gayer, Ueli Reißner und Nico Riedel-Nobre.
Für Stammheim 2 spielten: Ueli Reißner, Nico Riedel-Nobre, Michael Schäfer, Tobias Götz und Philip Grüninger

 

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