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Mission guter Faustball 2018

am . Veröffentlicht in News

Am Samstag startet die Saison in der 2. Bundesliga Süd. Mit dabei sind wieder zwei Männerteams des TV Stammheim.

Bereits in die zweite Saison in Folge geht der TV Stammheim mit zwei Mannschaften in der 2. Bundesliga Süd der Männer. Die Vorzeichen haben sich allerdings komplett geändert:

Mit zwei gleichstarken Teams war der TVS vor einem Jahr in die Feldsaison gestartet, um allen Spielern des großen Kaders eine attraktive Perspektive zu geben und landete in der Endabrechnung auf den Plätzen vier und fünf der Tabelle.

"Für letztes Jahr war das sicherlich die richtige Maßnahmen, dieses Jahr müssen wir aber einen anderen Weg gehen", erklärt Spielertrainer Alwin Oberkersch, der nach dem Karriereende von Jogi Bork nun endgültig die sportliche Verantwortung übernommen hat.

Nach der Verletzung von Ueli Reißner (wird vielleicht im Laufe der Saison wieder zum Team stoßen können) und dem Abgang von Jan Ehrhardt (beruflich nach Frankfurt) fehlen zwei wichtige Stützen des Teams. Zudem meldeten Fabian Israel, Nico Riedel-Nobre, Marcel Klaus (alle berufliche Gründe) sowie Tobias Götz (persönliche Gründe), nur noch sporadisch trainieren und spielen zu wollen bzw. zu können.

"Hätten wir diese Entwicklung bereits Ende Oktober absehen können, hätten wir die zweite Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurück gezogen, jetzt haben wir diesen Schritt für die Hallensaison bereits vollzogen. Die Mannschaft in der Feldrunde wird durch die bisher geplanten Spieler besetzt, ergänzt durch Spieler der dritten Mannschaft, und im Notfall auch der ersten Mannschaft. Wir möchten es gerne vermeiden, aber es ist nicht auszuschließen, dass wir im Laufe der Saison auch Spieler einsetzen müssen, die aufgrund ihrer Einsätze in der ersten Mannschaft nicht mehr spielberechtigt sind."

Während für den TVS2 der Abstieg in die Schwabenliga somit bereits vor Saisonbeginn so gut wie feststeht, möchte sich der TVS1 nach oben orientieren.

Nach einer hervorragenden und langen Vorbereitung, brennt das Team auf den Saisonstart: Max Gayer, Eric Rhein, Alwin Oberkersch, Christian Gayer, Timo Heyenga, Matthias Volkmer und Neuzugang Sebastian Gayer werden den Kader der ersten Mannschaft bilden.

Mit einem Trainingslager in Brasilien hatte Stammheim die Vorbereitung auf die Saison eingeläutet und bei den international besetzten Turnieren gute Platzierungen erspielt. "In Novo Hamburgo haben wir uns noch sehr schwer getan. In Sogipa haben wir aber optimale Platzierungen erreicht: beim dritten Platz im Abendturnier haben wir namhafte Gegner wie Vöcklabruck oder Rosario hinter uns gelassen und beim World Tour Turnier die Runde der besten acht erreicht, in der außer uns nur noch internationale Spitzenteams waren. Mehr ging wirklich nicht in Hinblick auf die Platzierung."

Und auch nach der Rückkehr ging es mit zufriedenstellenden Resultaten weiter. Beim Turnier in Karlsdorf wurde bei 24 Teilnehmern die Runde der besten 6 Teams erreicht. Bis auf die abschließende unnötige Niederlage gegen Rendel, musste man sich am Ende nur hinter den 4 Erstligisten einreihen und ließ alle anderen Zweitligisten hinter sich.
Ebenfalls als Erfolg kann das Resultat bei den .wtv-Stuttgart-Open eingestuft werden. Am ersten Turniertag reichte es gegen Südamerikapokalsieger Condor und den österreichischen Meister Freistadt zwar nur zu einem Satzgewinn bei zwei Niederlagen, am Finaltag setzte der TVS aber mit Siegen über die österreichischen Erstligisten aus Enns und Kremsmünster Ausrufezeichen und belgte Rang 9 von 12 Teams.

"Diese Ergebnisse dürfen uns durchaus Rückenwind für die Saison geben. Wenn wir selbstbewusst und fokussiert zu Werke gehen, sind wir schwer zu schlagen. Aber wir müssen in jeder Partie an unsere Leistungsgrenze gehen, denn die Liga ist alles andere als einfach, ich habe sehr großen Respekt vor den Gegnern", blickt Spielertrainer Alwin Oberkersch auf die Saison voraus.
"Ich erwarte Unterhaugstett, Waldrennach und Augsburg ganz oben in der Spitzengruppe. Auch Neugablonz und Hohenklingen traue ich zu, oben mitzumischen. Und selbst die nominell vielleicht etwas dahinterstehenden Segnitz und Grafenau wissen wie man Faustball spielt und werden die Punkte nur nach harten Kampf abgeben wollen.
Wir gehen jedes Spiel mit der Zielsetzung an, es zu gewinnen. Aber das wird alles andere als einfach, in dieser guten und ausgeglichenen Liga müssen wir unsere Ansprüche beweisen."

Direkt am ersten Spieltag wird Stammheim einen Eindruck der ganzen Bandbreite der Liga bekommen. Mit Segnitz trifft man auf ein Team, das zwar letztes Jahr nur auf Rang 6 der Liga landete, und bei dem - soweit man hört - das Team nochmals verjüngt wurde. Dennoch gilt Segnitz als Faustballhochburg in der die Jugendspieler eine gute Grundausbildung genießen und somit niemals leichte Gegner sind.
Der zweite Gegner aus Waldrennach musste letztes Jahr den Abstieg aus der 1. Bundesliga hinnehmen und möchte natürlich am liebsten dorthin zurückkehren. Mit großer Breite sowohl im Angriff als auch in der Defensive, können die Nordschwarzwälder auch bei Ausfällen fünf spielstarke Spieler auf das Feld schicken - somit einer der absoluten Ligafavoriten.

Für die Saison wie auch für den ersten Spieltag gibt Oberkersch folgende Marschroute vor: "Wir wollen mutig spielen und jedes Spiel möglichst gewinnen. Dass das nicht einfach wird und wir durchaus scheitern können ist uns klar, schreckt uns aber nicht ab. Wir möchten uns mit viel Freude am Spiel dieser Herausforderung stellen und in jedem Spiel möglichst guten Faustball spielen an dem wir selbst und auch unsere Fans Freude haben können!"

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