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Liga-Check Halle 2017/18

am . Veröffentlicht in Hallensaison 2017/18

Er gehört zu einer Erstligasaison wie Auf- und Absteiger. Wie Favoriten, DM-Anwärter, Außenseiter und Abstiegskandidaten.
Er wirft einen Blick auf die 1.Liga Süd, er orakelt und lehnt sich manchmal mit gewagten Prognosen auch weit aus dem Fenster.
Von vielen geschätzt, von vielen verflucht, bietet er auf jeden Fall Stoff für Diskussionen.

Der Liga-Check von Faustball-Stammheim.de.

TSV Pfungstadt (Vorjahr Platz 1):
Ohne den Name Patrick Thomas kommt kein Bericht über den TSV Pfungstadt aus und mit dieser Einleitung hat der Liga-Check bereits eine einmalige Chance zur Premiere verpasst. Denn diese Saison wird der Serienmeister ohne seinen Ausnahmespieler auskommen müssen, der sich im Juli bei den World Games schwer an der Schulter verletzte. Doch wenn der Hauptangreifer des Deutschen Hallenmeisters verletzt ausfällt, besorgt man sich eben Ersatz und holt – genau – den Hauptangreifer des Deutschen Vizemeisters (Steve Schmutzler vom MTV Rosenheim) und zudem den Hauptangreifer der Deutschen U 18 Nationalmannschaft (Johannes Jungclaussen vom TV Vaihingen/Enz). Nun stellt dieses Duo ohne Frage eine Kombination dar, nach der sich jeder Bundesligatrainer die Finger lecken würde. Doch mit der Dominanz eines Patrick Thomas kann es nicht spielen! Somit wird der Kampf um die Südmeisterschaft endlich wieder einmal spannend!
Prognose: Natürlich zählt Pfungstadt mit 4 World Games Siegern nach wie vor zum Favoritenkreis auf die DM-Teilnahme, aber ein Selbstläufer wie in den letzten Saisons wird es nicht und sogar eine verpasste DM-Endrunde ist absolut im Bereich des Möglichen.

TV Schweinfurt-Oberndorf (2):
Seit Jahren ist der TVO einer der härtesten Verfolger des TSV Pfungstadt und somit gehört das Sagstetter-Team auch in dieser Saison zum Favoritenkreis auf die DM-Plätze.
Noch kein offizielles Statement ist aus Oberndorf zu vernehmen, ob Angreifer Oliver Bauer in dieser Saison zur Verfügung stehen wird oder nicht. Immerhin unter der Hand sickerte aber bereits die Information, dass wohl Nationalmannschaftskapitän Fabian Sagstetter wieder die Rolle des Alleinunterhalters spielen wird.
Ob so oder so: Der TV Oberndorf hat absolute Klasse im Angriff und auch der gelernte Mittelmann gibt einen sprunggewaltigen und dynamischen Angreifer von nationalem Topformat ab.
Prognose: Für die DM-Teilnahme müsste alles perfekt laufen, ohne Oliver Bauer bverpasst der TVO die DM.

TV Vaihingen/Enz (3):
Das Dilemma des TVV würden sich wohl 99% der deutschen Vereine wünschen. Seit gefühlten 100 Jahren spielt das Team mit demselben Stamm in der 1.Liga und bei ununterbrochenen DM-Teilnahmen von 2003 bis 2013 gewann man bei 3 Titelgewinnen insgesamt 6 Medaillen.
Die große Frage nach dem „und was kommt danach“, die der Liga-Check seit einigen Saisons stellt, beantwortete der TVV beeindruckend mit Jugendtiteln in Serie und unterstrich seinen Status als Talentschmiede. Einziges Manko – und leider das Entscheidende – unter all diesen Talenten ist kein Angreifer in Sicht, der Erstliganiveau verspricht und der Marc Krüger (32) und Kolja Meyer (35) beerben könnte. Aussichtsreiche Offensiv-Kandidaten und Jugend-Nationalspieler wie die Gayer- oder die Jungclaussen-Brüder haben den Verein verlassen, um sich der Konkurrenz anzuschließen. Mit Abwehr- und Zuspielern hingegen könnte der TVV in den nächsten Jahren die halbe Südliga ausstatten.
Prognose: Den Frust über mangelnde Jung-Angreifer lassen „die alten“ an der Liga aus. In Vaihingen wird sich jeder Gegner schwertun und auch auswärts werden die Schwaben zahlreiche Punkte entführen. Ob genug für die DM-Teilnahme bleibt abzuwarten.

MTV Rosenheim (4):
Der letztjährige Vierplatzierte und Deutsche Vizemeister hat sein Team aus Altersgründen zurückgezogen.

TV Käfertal (5):
Was für ein interessantes Team – was für eine interessante Saison! Gleich mit drei Topangreifern ist das Team aus Mannheim gesegnet. Spielertrainer Nick Trinemeier, der mit Pfungstadt in den letzten Jahren alle Titel abräumte und zum Nationalspieler reifte, führt mit seiner Erfahrung und seiner Vielseitigkeit das Team an (wohl von Vorne Rechts aus). Daneben stehen mit Marcel Stoklasa der national vielversprechendste Jungangreifer und mit Cedric Trinemeier ein Hüne mit der Schlagkraft eines Patrick Thomas zur Auswahl. (auch wenn hinter der Verfügbarkeit des letzteren aufgrund seiner Kugelstoßkarriere ein Fragezeichen steht)
Potential ohne Ende und dazu eine erstklassige Abwehr. In der letzten Saison reichte es „nur“ zu Platz 5, doch der würde dieses Jahr zur DM-Quali reichen – denn die DM findet in Käfertal statt.
Prognose: Als Ausrichter ist der TV Käfertal für die DM gesetzt (vorausgesetzt man vermeidet den Abstiegsplatz), doch auch ohne den Ausrichterplatz wären DM-Ziele nicht unrealistisch.

FBC Offenburg (6):
Achtung Offenburg, dieses Jahr wird es enger! Den letzten Platz vor den Abstiegsrängen sicherte sich Offenburg in der letzten Saison mit 6 Punkten Vorsprung. Doch dieses Jahr könnte es durchaus enger werden, denn die Aufsteiger bringen außergewöhnliche Klasse mit. Neben seiner Erfahrung muss der FBC aus Südbaden auch seine Hallenstärken voll ausspielen, denn jeder Punkt könnte am Ende entscheidend sein.
Prognose: Offenburg muss sich von Anfang an auf Abstiegskamp einstellen und seine Punkte gegen die direkten Konkurrenten einfahren.

TV Stammheim (7):
Durch den Rückzug des MTV Rosenheim durfte der TVS den Klassenerhalt nachträglich doch noch bejubeln. Die Vorzeichen der 12. Erstligasaison stehen allerdings nicht besonders gut. Bereits letzte Saison gelangen nur 3 Siege (zweimal gegen Mitaufsteiger Unterhaugstett und beim MTV Rosenheim) und diese Saison wird es keinesfalls leichter mehr Zähler einzufahren. Zum einen sind dafür Veränderungen im eigenen Kader verantwortlich: Mit Niklas Ehrhardt (zurück zum TV Waldrennach) und Philipp Kowalik (Karriereende) verliert man im Vergleich zum Vorjahr 2 Abwehrspieler, zudem fällt Hauptangreifer Ueli Reißner aufgrund einer Schulter-OP für die ganze Saison aus.
Zum anderen werden die geschlagenen Teams des Vorjahres durch enorm starke Aufsteiger ersetzt, bei denen die Trauben in Summe höher hängen werden.
Prognose: Es ist ein hartes Urteil, aber für den Klassenerhalt braucht es ein Wunder.

TV Hohenklingen (Meister Süd, Sieger Aufstiegsspiele):
Ein echtes Kind der Liga kehrt zurück! Inzwischen zwar mit dem dritten Team und auch um einige Jahre älter, aber dafür mit noch mehr Erfahrung und mit der Schlitzohrigkeit und Klasse wie eh und je: Michael Krauß! Der Linkshänder und ehemalige Nationalspieler, der mit der SV Weil der Stadt und dem TV Vaihingen/Enz Stammgast auf DM-Endrunden war, kehrte nach den erfolgreichen Jahren zu seinem Heimatverein zurück. Doch anstatt sich dort auf sein Altenteil zu begeben, führte er den Verein von der fünften (!) bis in die 1.Liga und scharte dabei inzwischen jede Menge alter Weggefährten um sich. Allen voran Alexander Thau, der Krauß durch seine Qualitäten an der Leine perfekt ergänzt und entlastet.  Erst jetzt, viele Jahre später, darf der TV Hohenklingen die Früchte seiner hervorragenden Jugendarbeit ernten. Hätten die Spieler vor rund 10 Jahren nicht alle als Wandervögel lieber den schnellen Erfolg bei anderen Verein gesucht, wäre Hohenklingen seit Jahren Erstligist!
Prognose: Mit diesem Team wird man wohl kaum über Jahre für Furore sorgen, doch in der aktuellen Saison ist alles möglich, bis hin zum Deutsche Meistertitel! Wie erfolgreich die Saison auch immer verläuft: es wird auf jeden Fall ein Festjahr für den TVH, denn die spannendste Saison seiner Vereinsgeschichte steht bevor!

TSV Calw (2.Süd, 2.Aufstiegsspiele):
Teams wie der TSV Calw stehen der 1.Liga hervorragend zu Gesicht. Der Calwer Weg über hervorragend Jugendarbeit zum Erfolg zu kommen war bereits bei den Frauen erfolgreich, nun folgen auch die Männer. Dass man sich punktuell mit internationaler Klasse verstärkte (bei den Frauen mit Stephanie Dannecker, bei den Männern mit Raphael Schlattinger), spiegelt den Erfolgshunger der Verantwortlichen wider und ist absolut legitim!
Besonders an Schlattinger wird es hängen, ob die Liga gehalten werden kann oder nicht. Die Klasse ist beim Team zweifellos vorhanden, doch der Schweizer zeigt sich oftmals zu verspielt und wenig konsequent um seine hervorragenden athletischen und technischen Fähigkeiten optimal auszuspielen.
Prognose: Calw muss sich mit seiner jungen Abwehr und als absoluter Neuling im Klassement schnell an die hohe Gangart der 1.Liga gewöhnen und Punkte sammeln. Dann ist der Klassenerhalt nicht ausgeschlossen. Dennoch heißt die Devise: Abstiegskampf.

Die Mission Klassenverbleib beginnt

am . Veröffentlicht in Hallensaison 2017/18

An diesem Samstag (19 Uhr) starten die Bundesligafaustballer des TV Stammheim gegen den Aufsteiger TV Hohenklingen in die neue Hallensaison. Personell im Vergleich zur vergangenen Runde leicht verändert lautet auch dieses Mal in der höchsten deutschen Spielklasse das ausgegebene Saisonziel: Nichtabstieg.

Nachdem der Club aus dem Stuttgarter Norden im Sommer noch mit zwei Mannschaften in der 2. Bundesliga angetreten ist, läuft die erste Garde des Vereins in diesem Winter abermals im Faustball-Oberhaus der ersten Liga auf. Dem letztjährigen Abstieg konnte nur durch den Rückzug des MTV Rosenheim entgangen werden, deshalb sind sich die Verantwortlichen des TVS ihrer Außenseiterrolle durchaus bewusst: „Mit Calw und unserem ersten Gegner Hohenklingen sind zwei Mannschaften aufgestiegen, die keine klassischen Liga-Neulinge sind“, erklärt Kapitän Jan Ehrhardt vor dem Auftaktspiel seines Teams. „Gegen beide müssen wir uns behaupten, wenn wir erstklassig bleiben wollen. Das Klassement ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen. Aber jeder Einzelne wird alles dafür geben, am Ende der Saison nicht abgestiegen zu sein.“

Nach einer langen Vorbereitung, die bereits im September gestartet ist, sieht man sich jedoch gut gewappnet für die anstehende Punktrunde: „Der Ausfall von Ueli schmerz natürlich. Aber das war absehbar. Und ich bin mir sicher, dass Max und unsere beiden weiteren Angreifer einen würdigen Auftritt in der ersten Liga hinlegen werden“, sagt Ehrhardt. Angreifer Ueli Reissner, der in den vergangenen Jahren mehr und mehr die Verantwortung in der Stammheimer Offensive übernommen hatte, muss aufgrund einer Schulter-OP voraussichtlich die gesamte Saison pausieren und wird erst wieder im Frühjahr zu seinem Team stoßen. „Dennoch können wir unseren Kader gut auffüllen. Wir werden in jedem Spiel eine schlagkräftige Truppe auf das Feld schicken“, sagt Teammanager und Interims-Trainer Alwin Oberkersch.

Das Auftaktspiel am 4. November 2017 beginnt um 19 Uhr.

Für die Fans gibt es zum Saisonstart ein ganz besonderes Angebot: Jeder Verein, der mit mindestens fünf Jugendspielern in Vereinskleidung zur Stammheimer Sporthalle kommt, erhält freien Eintritt.

Einen Tag später startet die zweite Mannschaft des TVS ebenfalls zu Hause in die neue Saison. In der Schwabenliga (3. Liga) will das junge Team gegen den TV Vaihingen/Enz 2, den TSV Gärtringen und den TV Stammheim 3 die ersten Punkte des Jahres einfahren. Insbesondere das vereinsinterne Derby gegen die dritte Mannschaft verspricht viele Emotionen.

Der Kader:

Angriff: Max Gayer, Eric Rhein, Marcel Klaus.

Abwehr/Zuspiel: Jan Ehrhardt (C), Christian Gayer, Timo Heyenga, Tobias Götz, Fabian Israel, Matthias Volkmer, Nico Riedel-Nobre, Christian Wellman.

Aufstiegsspiele am 12.08. im .wtv-Stadion

am . Veröffentlicht in Feldsaison 2017

Den Klassenerhalt sichern, das war das Ziel der Stammheimerinnen zu Beginn der Feldsaison. 16 Spiele, 15 Siege und eine Niederlage später sieht das Ziel ganz anders aus. Der Aufstieg soll, wie auch in der Halle, her. 

Erste Saisonniederlage

am . Veröffentlicht in Feldsaison 2017

Am letzten Saisionsspieltag kassierten die Damen des TVS ihre erste Saisonniederlage. Gegen das Team aus Tannheim, welches ebenfalls am 12. August in Stammheim um den Aufstieg spielen wird, mussten sich die Stammheimerinnen nach fünf Sätzen geschlagen geben. Gegen den ASV Veitsbronn konnte in vier Sätzen gewonnen werden.

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